Erfolg: Der Rewe-Platz wird barrierefrei umgestaltet!

Der Zugang zum Platz ist seit Mitte Januar nun auch von der Adelbert-Stifter-Straße kommend rollstuhlgerecht ausgeführt.

Auf Initiative von Anwohner*innen in Holweide-Ost und mit Unterstützung nahezu aller wichtigen Akteursgruppen im Stadtteil wurde die Absenkung der Gehsteige rund um den sogenannten Rewe-Platz angeregt. Die dafür notwendigen Arbeiten sind bereits seit heute in Gange. Ziel der Initiative ist es, dass der Platz zukünftig auch für Menschen die auf Rollstühle, Rollatoren oder Gehhilfen angewiesen sind, barrierefrei zugänglich wird. Dies war bisher nicht der Fall. Betroffene erarbeiteten eine Arbeitshilfe, in der die wichtigsten Barrieren aufgelistet sind und standen im Austausch mit dem Verkehrsamt der Stadt Köln, die sehr offen und zustimmend auf die Anfrage reagierten und in Rekordzeit die Absenkung in Auftrag gaben. Damit wird der Rewe-Platz sicher eine weitere Belebung im kommenden Jahr erfahren. Anfang 2021 wird es ein Treffen vor Ort geben, um weitere Wünsche und Anregungen zu diskutieren.

Zukünftig wird es einfacher und sicherer sein, mit einem Rollstuhl oder auch Kinderwagen vom Rewe-Platz in Richtung Bergisch-Gladbacher-Straße unterwegs zu sein.

Für einen barrierefreien Rewe-Platz

Von Carmen Wessolowski (Bewohnerin)

Guten Tag mein Name ist Carmen Wessolowski und ich wohne in der August Strindtberg Strasse hier im Veedel gleich um die Ecke. Ich bin Rollstuhlfahrerin und komme ursprünglich aus Hessen.

Seit 2018 wohne ich hier, und würde mich freuen, wenn der Rewe-Platz barrierefrei werden würde. Im hessischen Gladenbach habe ich über 2 Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung in der Telefonzentrale gearbeitet. Dort hat der Bauamtsleiter die Bürgersteige abgesenkt und der Straße angeglichen, so dass Rollstuhlfahrende und auch ältere Menschen im Alltag viel besser selbst zurecht kommen können.

Ich würde mich sehr freuen, wenn das auf dem Reweplatz auch ginge. Vielleicht geht es ja einigen Bewohner*innen hier ähnlich und wir kommen einmal darüber ins Gespräch und in Aktion. Der Kontakt kann gerne über das Veedelsbüro (0163-7117591) erfragt werden.

Ich freue micht von Ihnen zu hören. Mfg Carmen Wessolowski

Veröffentlicht im Veedelsbrief September/Oktober/November 2020